Energiewende – Schwachsinn hoch drei

Bekanntermaßen haben wir in Europa ein Wechselstromnetz mit 50 Hz-Netzfrequenz, die peinlich genau eingehalten werden muß, um einen Zusammenbruch der Versorgung zu vermeiden. Die Taktgeber dafür sind die großen Grundlastkraftwerke, alle anderen Stromerzeuger müssen sich an diesem Takt (einer sauberen Sinuskurve) orientieren. Die großen Schwungmassen der mit 3000 Umdrehungen pro Minute rotierenden Generatoren gleichen kleinere Schwankungen der Netzfrequenz aus, was Windkraftwerke niemals könnten.

Da der Wind in der Nordsee, abgesehen von Flauten, am kräftigsten weht, versprachen sich die Investoren dort die höchste Rendite. Eine der drei Offshore-Anlagen wurde nun fertiggestellt. Da im Meer eine Übertragung per Freileitung nicht möglich ist, bleibt nur ein Seekabel. Dabei treten aber hohe kapazitive Verluste auf, so daß die Übertragung nur in Form einer Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) realisiert werden kann. Dabei wird der Wechselstrom der Windenergie-Anlagen in einem Konverter auf einer Plattform im Meer in Gleichstrom umgewandelt und dann an Land in einem weiteren Konverter wieder in zurück in Wechselstrom zur Einspeisung in das Stromnetz. Die Kosten für dieses Vorhaben liegen bei 1 Milliarde Euro, was niemanden weiter interessierte, da man die Kosten auf die Verbraucher abwälzen wollte.

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