Die Eisbären in der Hudson Bay

Wie vor kurzem hier auf b.com berichtet übertrifft die Ausdehnung des antarktischen Meereises die 1980er Jahre und große Teile des Gegenstücks im Norden scheinen diesem Trend zu folgen. Die Eisbedeckung der Hudson Bay im Juni 2020 ist genauso ausgeprägt wie in den 1980er Jahren, die weithin als die guten alten Tage der dort lebenden Eisbären bezeichnet werden. Gemäß den Daten von Susan Crockford war Ende Juni 2020 der größte Teil der Hudson Bay noch mit Eis bedeckt. Die Dicke des Eises betrug über einen Meter. Bis Ende Juni war in der Nähe von Churchill entlang der Westküste noch kein offenes Wasser hinunter bis zur James Bay sichtbar.

Susan Crockford ist eine Zoologin, die sich seit vielen Jahren um die Eisbärpopulationen kümmert und absolut seriöse Forschungsergebnisse zu diesem Thema liefert. Da sie sich von dem Blödsinn des menschengemachten Klimawandels nicht vereinnahmen läßt, wird sie von der Klimamafia entsprechend angegriffen. Crockford schrieb auch das Buch „The Polar Bear Catastrophe That Never Happend.“ Ein Datenvergleich zeigt, daß die Eisausdehnung und –konzentration in der letzten Juni-Woche 2020 mit den jeweils letzten Juni-Wochen von 1986 und 1980 übereinstimmt. Darüber hört man nichts von der Klimasekte, deren Narrativ ja das Verschwinden der Eisbären zusammen mit dem Polareis ist. Die große Eismenge dieses Jahr bedeutet, daß die Eisbären in der Western Hudson Bay vermutlich nicht vor Ende Juli oder Anfang August an Land kommen werden, so wie sie es in den 1980er Jahren und auch 2015 und 2019 machten.

Eisbären sind für die Jagd auf das Meereis angewiesen um sich möglichst große Fettreserven anzufressen bevor im Sommer und Herbst das Nahrungsangebot zurückgeht. Je später die Bären auf das Festland zurückkehren desto besser ist das für sie. Der WWF bezeichnet immer noch die angebliche globale Erwärmung und den Verlust von Meereis als die größte Bedrohung für die Polarbären. Auf der Website des WWF ist zu lesen, daß das Meereis jetzt schon früher im Frühling schmilzt und sich erst später im Herbst wieder bildet wie in der Hudson Bay und der James Bay in Kanada. Deshalb hätten die Bären jetzt weniger Nahrung zur Verfügung, was ihrer Gesundheit schaden würde.

Wie die Daten von Susan Crockford zeigen ist das genaue Gegenteil der Fall. Die Bären können viel mehr Zeit auf dem Eis verbringen, erfolgreich jagen und sind entsprechend gut genährt. Die Population hat sich seit den 1960er Jahren von etwa 5000 Tieren auf mehr als 30.000 vergrößert. Im Jahre 2007 veröffentlichte Steven Amstrup die Vorhersage, daß bis zum Jahre 2020 keine Eisbären mehr in der Hudson Bay leben würden und dieser Blödsinn wird immer noch verbreitet wie z.B. im Guardian.

Noch ein kurzer Blick nach Grönland. Gemäß den Daten des Danish Meteorological Institute liegt die Surface Mass Balance des Eisschildes genau auf dem Mittelwert der Jahre 1981 bis 2010. Am 25. Juli 2020 kam es in fast der gesamten Westhälfte und im Nordosten zu einer erheblichen Massenzunahme. An den Küsten nimmt die Eismasse der Jahreszeit entsprechend ab. Es sieht momentan so aus als hätte der Eisschild sein sommerliches Minimum bereits durchlaufen und die Eismasse würde wieder ansteigen. Deshalb kein Grund zur Sorge bei den Eisbären und beim Grönlandeis.

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