Grönland mal nachgerechnet

Grönland ist die größte Insel der Welt, die keinen eigenen Kontinent bildet. Die Fläche wird mit 2,166 Millionen Quadratkilometern angegeben. Das Volumen des Eises auf dieser Insel beträgt im Durchschnitt 2,9 Millionen Kubikkilometer. Wäre Grönland eine absolut ebene Fläche und das Eis gleichmäßig darauf verteilt, so würde dieses eine Höhe von 1,34 Kilometern erreichen. Gemäß visitgreenland.com ist eine Fläche von etwa der Größe Schwedens auf Grönland immer eisfrei. Schweden hat eine Fläche von 450.295 Quadratkilometern. Zieht man diese von der Fläche Grönlands ab, ergibt sich eine Höhe der Eisschicht 1,69 Kilometern. Da das Eis natürlich nicht gleichmäßig verteilt ist, erreicht es an seinem höchsten Punkt etwa 3,2 Kilometer. Noch höher ist die Eisdecke auf dem antarktischen Festland, wo 4,8 Kilometer erreicht werden.

Das Danish Meteorological Institute gibt an, daß ein Kubikkilometer Eis eine Milliarde Tonnen (1 Gigatonne) wiegt, was bedeutet, daß das Eisschild Grönlands im Durchschnitt 2,9 Millionen Gigatonnen wiegt. Gasfreies Eis hat bei 0°C eine Dichte von 0,918 g/cm3, das DMI rechnet aber mit einer Dichte von 1,00, was bei diesen Größenordnungen vernachlässigbar ist. Mit der geringeren Dichte gerechnet würde das Eisschild 2,66 Millionen Gigatonnen wiegen. Wie den Daten des DMI zu entnehmen ist, verliert das Eisschild während der Schmelzsaison im Durchschnitt 4 Gigatonnen Masse pro Tag. Die Schmelzsaison begann auf Grönland dieses Jahr Mitte Juni und war Mitte August scheinbar schon wieder zu Ende. In diesen etwa 60 Tagen verlor das Eisschild demnach 240 Gigatonnen an Masse. Ausgehend von 2,9 Millionen Gigatonnen Eisschildmasse sind das gerade einmal 0,008 %, die durch Schmelz- und Verdunstungsvorgänge verloren gehen.

Aktuell ist die surface mass balance mit etwa 750 Millionen Tonnen wieder im negativen Bereich, so daß abzuwarten bleibt, ob es nochmals zu einem größeren Massenverlust kommt oder das Ende der Schmelzsaison doch schon erreicht ist. An dem Verhältnis zwischen Gesamtmasse des Eises und dem Verlust während der Schmelze ändert das aber nicht mehr viel. Der Verlauf der diesjährigen Schmelzsaison liegt genau im Durchschnittsbereich der Jahre 1981 bis 2010.

Jetzt stellt sich die Frage, wie der Spiegel kürzlich in einem Artikel darauf kam, das Eisschild Grönlands sei verloren. In einem untauglichen Rechenmodell vielleicht aber nicht in der Realität. Gemäß den Daten des NSIDC übertrifft die Ausdehnung des Meereises in der Antarktis momentan den Mittelwert der Jahre 1981 bis 2010 um 233000 Quadratkilometer und die Fläche wächst weiter. Auch hier kein Hinweis auf die menschengemachte Klimaerwärmung.

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