Klimawandel verantwortlich für die Corona-Pandemie! Die politische Klasse lässt die Maske fallen

von Andreas Tögel

Irgendwie lag es bereits in der Luft, dass die Corona-Pandemie über kurz oder lang in einen Zusammenhang mit dem „Klimawandel“ gestellt werden würde. Schließlich gibt es kaum noch ein negatives Ereignis auf diesem Erdball, das damit nichts zu tun haben soll.

Tedros Adhanom Ghebreyesus, aus Äthiopien stammender Kommunist, Nichtmediziner und WHO-Chef von Chinas Gnaden, hat nun endlich die von vielen Klimaapokalyptikern so dringend herbeigesehnten, erlösenden Worte ausgesprochen: Alle Bemühungen, die weltweite Gesundheitssituation zu verbessern, seien aussichtslos, solange nicht dem Klimawandel wirksam entgegengetreten und auch dem Tierschutz mehr Augenmerkt geschenkt werde. Damit ist alles klar: Das Ende der Corona-Pandemie wird sicher nicht das Ende der ihretwegen eingeführten staatlichen Zwangsmaßnahmen bedeuten.
Da von Ghebreyesus bislang keinerlei sinnvollen Aussagen dokumentiert sind, sollte auch dieses bizarre Statement niemanden verwundern. Allerdings lässt es durchaus erkennen, wohin die von der Nomenklatura geplante Reise in den kommenden Jahren gehen soll.

Auf dem Weg in die weltweite Knechtschaft kann auf Feindbilder nicht verzichtet werden. Sollte die Corona-Pandemie jemals enden, braucht es daher andere weltweit dräuende Feinde, die zu bekämpfen es aller denkbaren Anstrengungen bedarf. Und dafür ist ein internationaler Schulterschluss erforderlich. Nationale, regionale oder gar individuelle Anstrengungen, reichen dafür keinesfalls aus. Am besten wäre es, die Welt würde sich hoffnungsvoll unter der weisen Führung einer von der UNO eingesetzten Weltregierung versammeln. Wer wünscht sich schließlich keine gesunde Welt mit einem „optimalen“ Klima, dessen Charakter von allwissenden Zentralbürokraten definiert wird.

Die Pflege möglichst drastischer Feindbilder, das gehört zum ABC des Polithandwerks, ist unerlässlich, um die stets furchtsame Herde unbedarften Stimmviehs zusammenzuhalten und widerstandslos führen zu können. Ob es sich um gefährliche Außenfeinde in Gestalt von Horden mordlüsterner Barbaren, um Seuchen, Klimakatastrophen oder um Armut, Rassismus, Diskriminierung oder Sexismus handelt, ist belanglos. Entscheidend ist es, einen Krieg gegen irgendetwas zu proklamieren. Wer nicht mitmacht, ist ein Egoist, ein Asozialer, ein „Gefährder“ oder gar ein Verräter.

Die Geschichte lehrt: Der entschlossene Kampf – wogegen auch immer – ist ein unübertroffenes Kollektivierungsinstrument. Das Wir entscheidet! Gemeinnutz vor Eigennutz! Wer würde dem nicht zustimmen (selbst wenn es sich dabei um Naziparolen handelt)?

Unter dem Banner der Pandemiebekämpfung findet soeben der seit 1929 weltweit verheerendste Kahlschlag im Bereich mittelständischer Unternehmen statt. Die im laufenden Jahr betriebene Insolvenzverschleppung darf schließlich nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die gesamte Wirtschaftsstruktur unter der Wucht der diktierten Maßnahmen („Lockdowns“) drastisch verändern wird: der Mittelstand, das Rückgrat jeder marktwirtschaftlich organisierten, westlichen Gesellschaft, Hunderttausende kleine und mittlere Unternehmen, werden verschwinden. Die Banken – viele von ihnen kämpfen bereits jetzt ums Überleben – werden nach den notwendig werdenden Wertberichtigungen infolge gewaltiger Forderungsausfälle von den Regierungen aufgefangen, also verstaatlicht werden. Der Staat wird – ähnlich wie anno 1917 die Sowjetunion – die Banken und die Masse der Produktionsmittel beherrschen.

„Big Business“ wird sich – wie weiland unter der NS-Fuchtel – bestens mit Big Government arrangieren. Wenn am Ende des dank Lockdowns laufenden „Bereinigungsprozesses“ der unternehmerische Mittelstand ruiniert ist und nur noch wenige international operierende Giganten übrigbleiben (die faktisch unter Politkuratel operieren), wird sich die Prophezeiung Marx´ erfüllt und der Sozialismus weltweit gesiegt haben. Der lichtvollen Zukunft unter dem Diktat einer politisch korrekten Weltregierung steht dann nichts mehr im Wege.

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